Die Bank Coop hat im vergangenen Jahr den Bruttogewinn um 6,3 Prozent auf 94,2 Millionen Franken gesteigert. Damit übertrag sie die Ergebnisse der beiden Vorjahre.

Der Jahresgewinn ist mit einem Minus von 3,2 Prozent auf 70,3 Millionen Franken leicht rückläufig. Im Vorjahresgewinn schlugen sich indes einmalige Erträge aus dem Teilverkauf einer Beteiligung nieder. Ohne diesen Sondereffekt, schrieb die Coop Bank, wäre der Gewinn um 12,7 Prozent gestiegen.

Ein Grund für die positiven Geschäftszahlen ist ein starkes Wachstum bei den verwalteten Kundenvermögen. Diese wuchsen um 601,0 Millionen Franken oder 9 Prozent auf ein Rekordhoch von 7,2 Milliarden Franken. Besonders beliebt waren nach Angaben der Bank Sparkonten.

Überdies entwickelte sich im vergangenen Jahr der Hypothekenmarkt positiv für die Coop Bank. Die Hypothekarforderungen stiegen um 4 Prozent und erreichten einen Stand von 12,2 Milliarden Franken. Demgegenüber konnte das Finanzinstitut die Ausgaben im Griff behalten. Der Geschäftsaufwand blieb mit 144 Millionen Franken (Vorjahr: 144,2 Millionen) in etwa auf Vorjahresniveau.

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(laf/tno/sda)