Die Bank Coop weist dieses Jahr ein deutlich besseres Halbjahresergebnis aus als im Vorjahr, als die Rechnung durch die Einführung eines neuen IT-Systems belastet wurde. Der Bruttogewinn im ersten Halbjahr stieg um 23,7 Prozent auf 45,4 Millionen Franken, der Reingewinn sogar um beinahe die Hälfte auf 34,4 Millionen Franken.

Im Reingewinn enthalten ist zudem ein Erlös von 3,2 Millionen Franken aus dem Verkauf einer Beteiligung. Doch nicht nur diese ausserordentlichen Effekte führten zu dem besseren Ergebnis, auch geschäftlich lief es der Bank Coop, welche von der Basler Kantonalbank (BKB) kontrolliert wird, rund.

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Trotz rekordtiefer Zinsen konnte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um drei Prozent oder 2,3 Millionen Franken gesteigert werden, hiess es am Dienstag in einer Mitteilung. Erstmals überschritten die von der Bank verwalteten Kundengelder demnach die Schwelle von zehn Milliarden Franken.

Harziger lief für die Bank Coop das Kommissionsgeschäft, dessen Ertrag gegenüber 2011 um zwei Prozent oder 0,7 Millionen Franken zurückging. Allerdings konnte das Finanzinstitut auch den Geschäftsaufwand senken, und zwar um sieben Prozent. Hauptgrund für die tieferen Kosten ist die Zusammenlegung der Kreditverarbeitung mit der BKB.

(rcv/muv/sda)