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Bank of Cyprus: Fette Russen-Verluste

Bank of Cyprus: Trostlose Ostgeschäfte. Keystone

Die Bank of Cyprus macht mehr als eine Viertelmilliarde Euro Verlust. Die Geschäfte in Russland und der Ukraine bekommen der Inselbank nicht.

Veröffentlicht am 25.02.2015

Gestiegene Abschreibungen auf ihren Geschäften in Russland und der Ukraine haben der Bank of Cyprus 2014 einen Verlust von 256 Millionen Euro eingebrockt.

Ohne Kosten für nicht mehr fortgeführte Geschäfte und Restrukturierung sei indes ein Gewinn von 42 Millionen Euro angefallen, teilte die grössten Bank Zyperns am Mittwoch mit. Zudem seien die Einlagen bei der Bank erstmals seit der Finanzkrise auf Zypern vor knapp zwei Jahren wieder gewachsen.

Das Institut war damals wie andere Banken in Zypern in Schieflage geraten. Da eine Rettung den kleinen Mittelmeerstaat überforderte, griffen EU und IWF Zypern 2013 mit 10 Milliarden Euro unter die Arme. Bei der Sanierung der Bank of Cyprus wurden auch Konten vermögender Sparer herangezogen - ein Novum in der Euro-Zone.

Vor einem halben Jahr hatte die Bank eine Milliarde Euro frisches Geld eingesammelt. An der Kapitalerhöhung beteiligten sich unter anderem der US-Investor Wilbur Ross und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).

(sda/chb)

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