Grossbritanniens führende Geldhäuser sollen nach einem Vorschlag der Notenbank des Landes von 2019 an mehr Kapital gegen neuerliche Krisen zurücklegen als bisher geplant. Im Rahmen global geltender Regeln müssen Grossbanken künftig pauschal einen Puffer von mindestens drei Prozent ihrer gesamten Vermögenswerte vorweisen - unabhängig davon, wie riskant die Anlagen sind.

Die britische Zentralbank schlug nun bei einer öffentlichen Anhörung vor, viele Institute sollten zusätzlich noch stärker Vorsorge treffen. Eine konkrete Vorgabe wurde aber nicht genannt.

Branchenverband wehrt sich

Parlamentarier drängen auf eine Quote von vier Prozent oder noch mehr, um die Steuerzahler zu schützen, die in der Finanzkrise zahlreiche Banken retten mussten. Das würde vor allem die grossen Institute Barclays, HSBC, Lloyds sowie RBS treffen. Der Branchenverband der britischen Geldhäuser teilte mit, die Vorschläge gingen zu weit.

(reuters/gku)

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