1. Home
  2. Unternehmen
  3. Bank Intesa hat kein Interesse mehr an Generali

Kehrtwende
Bank Intesa hat kein Interesse mehr an Generali

Intesa: Die Bank sieht von einer Fusion mit Generali ab. Keystone

In Italien kommt es nicht zu einer Hochzeit zwischen einer Bank und einer Versicherung: Intesa Sanpaolo sieht von einer Fusion mit Generali ab. Der Intesa-Chef erkennt keinen Nutzen für die Aktionäre.

Veröffentlicht am 24.02.2017

Italiens grösste Filialbank Intesa Sanpaolo lässt Pläne für einen Zusammenschluss mit dem Versicherer Generali fallen. Ein solcher Weg schaffe keinen zusätzlichen Wert für die eigenen Aktionäre, teilte das Geldhaus am Freitagabend mit.

Es werde am Geschäftsplan 2014-2017 festgehalten, um auf diese Weise Nutzen für die Investoren «organisch» zu generieren. Die Bank, die bereits im Versicherungsgeschäft aktiv ist, hatte bestätigt, einen Zusammenschluss zu prüfen.

Konkurrenten winkten ab

Aus dem Umfeld der grössten italienischen Assekuranz hiess bereits zuletzt, Intesa könne sich zurückziehen. Weder die Münchner Allianz noch die französische Axa hätten grosses Interesse, Intesa zur Seite zu stehen und Teile von Generali zu übernehmen.

(reuters/mbü)

Anzeige