Irland hat Verhandlungen mit möglichen Investoren für Anteile an der teilverstaatlichten Bank of Ireland  aufgenommen. Das erklärte das Finanzministerium. Ob die Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden könnten, sei aber noch ungewiss.

Die Regierung in Dublin bemüht sich, in den Nachwehen der Bankenkrise nicht auch noch das letzte grosse Geldhaus unter ihre Fittiche nehmen zu müssen.

Sollte ein Anteilsverkauf aber scheitern oder die gegenwärtigen Privat-Aktionäre sich nicht an der laufenden Kapitalerhöhung beteiligen, könnten 70 Prozent der Bank-Anteile in die Hände des Staates übergehen.

Die Bank of Ireland wurde während der Finanzkrise teilverstaatlicht. Die Bankenkrise hat das einstige Boomland Irland unter den Rettungsschirm der Europäischer Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) getrieben.

Um einen Schlussstrich unter das Debakel zu ziehen, hat die Regierung in Dublin bereits zwei Banken geschlossen und zwei weitere miteinander fusioniert.

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(tno/sda)