Die Bank Linth hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Jahresgewinn von 20,1 Millionen Franken erwirtschaftet. Dieser Wert liegt knapp 2 Prozent unter Vorjahresniveau. Dennoch spricht die Bank von einem soliden Ergebnis.

Wegen Investitionen in die Erneuerung des Geschäftsstellennetzes sei der Geschäftsaufwand im Vergleich zum Vorjahr erwartungsgemäss um 6,5 Prozent auf 60 Millionen Franken gestiegen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Demgegenüber verharrte der Geschäftsertrag bei 87 Millionen Franken in etwa auf Vorjahresniveau (-0,3 Prozent).

Mehr Kundengelder

Dabei stieg zwar trotz des anhaltenden Margendrucks der Erfolg im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, um 2,9 Prozent auf 61,7 Millionen Franken. Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft schrumpfte allerdings um 3,2 Prozent auf 17,4 Millionen und jener im Handelsgeschäft um 7,8 Prozent auf 6,0 Millionen Franken.

Erfreulich entwickelten sich die Kundenausleihungen und Kundengelder, wie es weiter heisst. Erstere legten um 4,3 Prozent auf 5,61 Milliarden Franken zu, wobei die Hypothekarforderungen um 4,8 Prozent auf 5,4 Milliarden Franken stiegen. Bei den Kundengeldern verzeichnete die zur LLB-Gruppe gehörende Bank ein Plus von 5,1 Prozent auf 4,44 Milliarden Franken.

Dividende unverändert

Netto floss der Bank Linth aber mit 238 Millionen Franken gegenüber dem Rekordwert von 2015 deutlich weniger Neugeld zu. Zum Jahresende verwaltete die Bank Linth ein Kundenvermögen im Umfang von 6,84 Milliarden Franken (+5,6 Prozent).

An die Aktionäre soll eine unveränderte Dividende von 8 Franken je Anteilsschein bezahlt werden. Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft geht die Bank Linth im laufenden Jahr weiterhin von anspruchsvollen Marktverhältnissen aus. Sie erwartet daher ein Geschäftsergebnis, welches «im üblichen Rahmen» liegt.

(sda/ise/me)

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