Die Bank Linth hat im Geschäftsjahr 2014 Ertrag und Gewinn gesteigert. Der Jahresgewinn legte im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 19,9 Millionen Franken zu, teilte das Institut mit. Damit kommt die Bank knapp an die Anfang Januar in Aussicht gestellten 20 Millionen heran. Gleichzeitig ist es das beste Jahresergebnis seit 2009.

Den Geschäftsertrag steigerte die zur LLB-Gruppe gehörende Regionalbank gehörende Bank um 6,2 Prozent auf 87,4 Millionen Franken. Dazu trugen sowohl das Zinsgeschäft als auch Erfolge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie das Handelsgeschäft bei. Den Aktionären soll an der Generalversammlung vom 16. April 2015 in Rapperswil-Jona eine unveränderte Dividende von 8 Franken je Anteilsschein vorgeschlagen werden.

Neue in Startlöchern

Bei der Versammlung sollen zudem auch zwei Neubesetzungen im Verwaltungsrat vorgeschlagen werden, heisst es in der Mitteilung: Karin Lenzlinger Diedenhofen und Gabriel Brenna stellen sich als Kandidaten für die Nachfolge von Hans Fäh und Urs Müller zur Wahl.

Beim Blick auf 2015 gibt sich die Bank Linth vorsichtig. Der SNB-Entscheid habe zu Kursschwankungen und Unsicherheit geführt. Daher sei es äusserst schwierig, Vorhersagen zu treffen. Rückblickend kommentiert Georges Knobel, Präsident des Verwaltungsrats der Bank Linth, die Zahlen als alles andere als selbstverständlich.

(awp/chb/me)

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