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Halbjahreszahlen
Bank Linth im Aufwind dank Kostensenkung

Bank Linth: Sparmassnahmen führen zu fast einem Drittel Bruttomehrgewinn. (Bild: Keystone)

Die Bank Linth spart - und schreibt fast einen Drittel Bruttomehrgewinn.

Veröffentlicht am 13.08.2013

Die Bank Linth hat im ersten Semester 2013 von ihrem Kostensenkungsprogramm profitiert. Bei einem deutlich gesunkenen Geschäftsaufwand hat sich der Bruttogewinn um fast einen Drittel auf 11,8 Millionen Franken verbessert.

Der Reingewinn seinerseits ist um gut 12 Prozent auf 8,8 Millionen Franken gestiegen. Die Anstrengungen zur Reduktion des Geschäftsaufwandes sollen auch im zweiten Halbjahr weitergehen, teilte die Bank am Dienstag mit.

Im Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, litt die Bank allerdings unter den tiefen Margen. Der Zinserfolg bildete sich in den ersten sechs Monaten trotz gestiegenen Ausleihungen um 5,5 Prozent auf 30,1 Millionen Franken zurück. Dagegen konnte im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft der Ertrag um 58 Prozent auf 8,2 Millionen Franken gesteigert werden.

Den Erträgen stand ein um 12 Prozent reduzierter Geschäftsaufwand von 29,2 Millionen Franken gegenüber. Um knapp 15 Prozent ging auch der Personalaufwand zurück, was die Bank zu einem auf eine zurückhaltende Personalpolitik zurückführt, zum anderen fielen verschiedene Einmalkosten vom Vorjahr weg.

Die Bilanzsumme der zu 75 Prozent im Besitz der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB) befindlichen Bank Linth betrug per Ende Juni 5,28 Milliarden Franken. Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 1,8 Prozent auf 4,79 Milliarden Franken, wobei bei den Hypothekarforderungen ein Plus von 2,2 zu Buche stand. Die Kundengelder zu guter Letzt stiegen um 0,7 Prozent auf 3,63 Milliarden Franken.

(chb/tke/sda)

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