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Bank Monte dei Paschi erhält Geld aus Brüssel

Die Bank Monte dei Paschi wurde 1472 in Siena gegründet. (Bild: Keystone)

Die älteste Bank der Welt ist knapp bei Kasse. Jetzt gibt es Support aus Brüssel: Die EU-Kommission hat der Bank Monte dei Paschi eine Kapitalspritze von fast vier Milliarden gebilligt - allerdings m

Veröffentlicht am 17.12.2012

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine Kapitalspritze von 3,9 Milliarden Euro für die drittgrösste italienische Bank Monte dei Paschi gegeben.

Die staatliche Hilfe sei nötig, um das Finanzsystem zu stabilisieren, teilten die obersten europäischen Wettbewerbshüter in Brüssel mit. Das Institut werde danach in der Lage sein, wie von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde verlangt ihr Kernkapital aufzustocken und ein Polster gegen Risiken aus Staatsanleihen aufzubauen.

Allerdings gilt die Brüsseler Genehmigung nur vorläufig und ist an die Bedingung geknüpft, dass die Bank innerhalb von sechs Monaten einen Umstrukturierungsplan vorlegt.

Die Probleme bei der vom Staat gestützten Bank Monte dei Paschi reissen nicht ab. Die Traditionsbank steckt in einer tiefen Krise und ist wegen des Konzernumbaus in den roten Zahlen. Die Bank will bis zu 4'600 der zuletzt rund 33'000 Stellen streichen, Geschäftsbereiche verkaufen und Filialen schliessen.

(rcv/aho/awp)

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