In der Debatte um das Bankgeheimnis bevorzugt die Bankenbranche einen automatischen Informationsaustausch im Inland. Es sei ein «offenes Geheimnis», sagt der Vize-Präsident des Zürcher Bankenverbands, Hans-Peter Portmann, in der neuesten Ausgabe der «Handelszeitung», «dass die Banken aus operationellen und Risiko-Überlegungen einen automatischen Informationsaustausch im Inland vorziehen».

Zugleich rechnet Bankenmann Portmann nicht damit, «dass sich Branchenvertreter aktiv in einer Volksabstimmung gegen den Schutz der finanziellen Privatsphäre engagieren werden». 

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Gegen beide Vorlagen

In Kürze geht der direkte Gegenvorschlag zur «Bankgeheimnis»-Initiative in die Vernehmlassung. «Dessen Grundidee ist es, den Status quo auf Verfassungsebene festzuschreiben», sagt der Luzerner CVP-Nationalrat Leo Müller in der «Handelszeitung». Dennoch spricht sich die Schweizerische Bankiervereinigung SBVg dezidiert sowohl gegen die «Bankgeheimnis»-Initiative als auch gegen den direkten Gegenvorschlag aus.

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