Geldhäuser in der Schweiz haben in der vergangenen Woche bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) weniger Geld geparkiert.

Die sogenannten Sichteinlagen der Banken bei der SNB sanken in der Woche zum 1. Mai auf 384,1 Milliarden Franken, wie die Zentralbank mitteilte. In der Woche davor hatten sie mit 385,9 Milliarden Franken ein Rekordhoch erreicht.

Indiz für Interventionen

Wichtig ist die Entwicklung der Giroguthaben, weil sie als Indiz dafür gilt, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken zum Euro zu schwächen. Die Nationalbank kauft dabei Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Girokonten gut. 

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(reuters/tno/ama)