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Bericht
Banken wollen sich für zwei Milliarden freikaufen

Dunkle Wolke über dem Finanzdistrikt: Banken sollen zwei Milliarden Pfund zahlen.  Bloomberg

Die wegen Manipulationen am Devisenmarkt beschuldigten Banken wollen sich laut einem Medienbericht für zwei Milliarden Pfund freikaufen. Zu den Beschuldigten zählt auch die Schweizer Grossbank UBS.

Veröffentlicht am 26.09.2014

Im Skandal um Manipulationen am Devisenmarkt bahnt sich einem Medienbericht zufolge ein milliardenschwerer Vergleich an. Die Banken Barclays, HSBC, Royal Bank of Scotland, UBS, JP Morgan und Citigroup hätten sich in den Verhandlungen mit der britischen Finanzaufsicht FCA zur Zahlung von insgesamt rund zwei Milliarden Pfund bereiterklärt, berichtete der TV-Sender Sky News am Freitag. Die Geldhäuser würden unterschiedliche Summen zahlen, je nach Verstrickung ihrer Händler. Diese sollen Wechselkurse manipuliert haben.

Die Banken wollten sich zu dem Bericht entweder nicht äussern oder waren nicht erreichbar. Auch die Aufsichtsbehörde lehnte eine Stellungnahme ab. Die Deutsche Bank gehört ebenfalls zu den Instituten, die bei den Untersuchungen mit den britischen Aufsehern kooperiert. Sie hat wie andere Banken auch im Zusammenhang mit Manipulationsvorwürfen personelle Konsequenzen bei Devisenhändlern gezogen.

(reuters/gku)

 

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