Die britische Grossbank Barclays will nach einer Reihe von Skandalen im Rahmen ihres angekündigten Kulturwandels die Vergütung für das Top-Management begrenzen. Das teilte das Geldhaus mit, ohne jedoch Details zu nennen.

Eine Untersuchung hatte zuvor ergeben, dass die 70 wichtigsten Manager 2012 deutlich mehr verdient haben als ihre Kollegen bei anderen Banken. Im vergangenen Jahr erhielten 428 Mitarbeiter ein Gehalt von mehr als einer Million Pfund (aktuell 1,44 Millionen Franken).

Barclays zufolge sollen die Prämien im Privatkundengeschäft künftig so ausgestaltet werden, dass sie nicht falsche Anreize zulasten der Kunden setzen. Barclays war unter anderem wegen Zinsmanipulation und hoher Boni für seine Investmentbanker in die Kritik geraten.

(jev/aho/sda)