Die britische Grossbank Barclays will einem Insider zufolge nächste Woche eine Bad Bank ins Leben rufen. In diese sollen Wertpapiere und Geschäftsteile ausgelagert werden, die auslaufen oder verkauft werden sollen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters sagte. Damit soll das Investmentbanking verkleinert werden. Details würden am 8. Mai veröffentlicht.

Barclays wollte sich nicht zu den Informationen äussern. Die «Financial Times» hatte zuerst über die Pläne berichtet. Demnach würden unter anderem Währungs- und Rohstoffgeschäfte sowie Privatkundenaktivitäten aus Frankreich, Italien, Spanien und Portugal ausgelagert. Die Bad Bank soll von Eric Bommensath, dem Co-Chef der Investmentbank, geleitet werden.

(reuters/chb)