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Süsswaren
Barry Callebaut verkauft deutlich mehr Schokolade

Barry Callebaut: Der Absatz steigt besonders in den Schwellenländern.   Keystone

Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut konnte seinen Absatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres deutlich steigern. Analysten hatten dennoch mehr erwartet.

Veröffentlicht am 03.04.2014

Barry Callebaut hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 (per Ende Februar) deutlich mehr Schokolade verkauft. Dank der Übernahme der Kakaopulversparte der Singapurer Petra Foods schnellte die Verkaufsmenge um 17,6 Prozent auf 876'300 Tonnen hoch.

Dies trieb den Umsatz um 21,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken nach oben, wie der weltgrösste Schokoladenhersteller am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Ohne die Übernahme hätte Barry Callebaut 3,1 Prozent mehr Schokolade verkauft. Damit lag das Unternehmen ungefähr gleichauf mit dem weltweiten Schokolademarkt.

Erwartungen beim Gewinn übertroffen

Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte um 15,3 Prozent auf 201,7 Millionen Franken. Ohne die Übernahme hätte Barry Callebaut den EBIT um 8,8 Prozent auf 190 Millionen Franken verbessert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit Sitz in Zürich 119,6 Millionen Franken. Das sind 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit hat der Konzern die Erwartungen der Finanzgemeinde bei der Verkaufsmenge nicht ganz erreicht, beim Gewinn indes schon. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Verkaufsvolumen von 884'400 Tonnen und einem EBIT von 197,2 Millionen Franken gerechnet. Beim Reingewinn hatten sie 119,5 Millionen Franken vorhergesagt.

Wachstum in den Schwellenländern 

«Ich bin zufrieden mit unserem Halbjahresergebnis», erklärte Konzernchef Jürgen Steinemann im Communiqué. In den Schwellenländern, bei Auslagerungs- und Partnerschaftsverträgen sowie mit den globalen Gourmetmarken sei Barry Callebaut besonders stark gewachsen.

Besonders erfreulich sei auch, dass Integration des gekauften Kakaogeschäfts bereits erste Synergien erzeuge und einen Gewinnbeitrag leiste. Die Integration sei somit auf Kurs, schrieb Steinemann.

(sda/me)

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