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Wachstum
Baselbieter Kantonalbank steigert Gewinn

Basellandschaftliche Kantonalbank:

Das Geldhaus steigert in den ersten sechs Monaten den Gewinn und den Ertrag. Dazu beigetragen habe vor allem das Zinsgeschäft.

Veröffentlicht am 10.07.2014

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat den Gewinn im ersten Halbjahr 2014 um 3,6 Prozent auf 49,3 Millionen Franken gesteigert. Den Betriebsertrag verbesserte die Bank gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5 Prozent auf 177,9 Millionen Franken.

In erster Linie sei das Zinsengeschäft verantwortlich für die positive Entwicklung, teilte die BLKB mit. Die Bank steigerte hier den Erfolg um 3,9 Prozent auf 133,7 Millionen Franken. Eine positive Kreditschöpfung für Private und Firmen sowie eine leicht höhere Marge hätten dazu beigetragen.

Gestiegene Spargelder

Die Hypothekarausleihungen wuchsen im ersten Halbjahr um 2,4 Prozent auf 16,4 Milliarden Franken. Der Anstieg liege damit leicht unter dem Markt.

Die Spargelder nahmen um 2,9 Prozent auf 10,3 Milliarden Franken zu; die übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden stiegen um 3,3 Prozent auf 4,3 Milliarden Franken.

Retrozessionen drücken Kommissionsgeschäft

Beim Kommissionsgeschäft ging der Erfolg hingegen um 2,2, Prozent auf 32,8 Millionen Franken. zurück. Die Bank macht dafür tiefere Umsätze sowie die Umsetzung des Bundesgerichtsentscheids zu den Retrozessionen verantwortlich.

Das gute Halbjahresergebnis erlaube es, Reserven in Vorjahreshöhe zu bilden, teilte die Bank weiter mit. Die Leverage Ratio, also das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, liege bei sehr guten 8 Prozent. Der Eigenmitteldeckungsgrad belief sich Ende Juni auf 203 Prozent.

Die Bilanzsumme stieg gegenüber Ende 2013 um 2,8 Prozent auf 21,1 Milliarden Franken. Für das gesamte Jahr erwartet die BLKB ein Ergebnis, das mindestens auf Vorjahreshöhe liegt.

(sda/dbe/sim)

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