Der Chemiekonzern BASF reagiert auf den schärferen Wettbewerb und baut mehrere Geschäftsfelder um. Weltweit würden rund 500 Stellen bis Ende 2015 abgebaut, kündigte das Unternehmen an.

Betroffen seien Sparten im Konzernbereich Performance Products, in dem BASF seine Geschäfte mit Inhaltsstoffen für Körperpflege, Kosmetik, Pharmazeutika, sowie mit Kunststoff-Zusätzen, Farbpigmenten und Chemikalien für die Papierherstellung oder zur Öl-, Gas- und Erzgewinnung gebündelt hat.

«In einigen Marktsegmenten haben sich die Rahmenbedingungen durch fortschreitende Standardisierung und den Markteintritt neuer Wettbewerber signifikant verändert», begründete BASF das Vorgehen. Weitere Schritte würden geprüft.

Der Standort Basel ist besonders vom Umbau betroffen. Bis Ende 2015 will der Konzern dort bis zu 350 Stellen abbauen. Angaben zu Einsparungen nannte der Konzern zunächst nicht. 

2008 hatten die Deutschen die Ciba Spezialitätenchemie übernommen. Nun sollen die Standorte Basel und Schweizerhalle neu positioniert werden – das Basler Klybeck-Areal will BASF verkaufen.

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(vst/chb/reuters)