Wie die Tageszeitung «Die Rheinpfalz» berichtete, sollen von den organisatorischen Veränderungen mehrere Tausend Mitarbeiter in Bereichen wie Personal, Finanzen und Umwelt, aber auch bei der Arbeits- und Produktionssicherheit betroffen sein.

Geplant sei der Abbau von Mitarbeitern im dreistelligen Bereich. Eine BASF-Sprecherin wollte die Meldung der Zeitung nicht kommentieren, wies aber darauf hin, dass der Konzern kontinuierlich prüfe, ob die Organisationsstrukturen die Anforderungen der Kunden und Märkte bestmöglich erfüllten.

Agiler und einfacher

Entsprechende Schritte habe man in den vergangenen Monaten erarbeitet. «Ziel ist es, die Zusammenarbeit im Unternehmen agiler und einfacher zu machen und stärker auf Kunden und Märkte auszurichten», sagte die Sprecherin. Im Laufe des Donnerstags sollten die Mitarbeiter über die geplanten Schritte unterrichtet werden. In Ludwigshafen gelte weiterhin die Standortvereinbarung. Dadurch seien betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Auch in der Region Basel ist ein Stellenabbau verkündet worden: Bis Ende 2018 will das Unternehmen an den Standorten Basel-Rosental und Schweizerhalle rund 180 Arbeitsplätze aufheben. Mit dieser Entscheidung sinkt die Zahl der Mitarbeitenden dort auf rund 360. Ingesamt beschäftigt BASF 1600 Angestellte in der Schweiz.

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(awp/chb)