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BASF und Petronas verzichten auf Gemeinschaftsunternehmen

Die Petronas-Türme in Kuala Lumpur als Wahrzeichen des Ölkonzerns. (Bild: Keystone)

BASF und Petronas wollten mit Spezialchemikalien gemeinsame Sache machen. Eine Vereinbarung für ein Joint Ventures wurde nun aufgelöst.

Veröffentlicht am 21.01.2013

Der Chemiekonzern BASF und der malaysische Ölkonzern Petronas haben sich gegen ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für Spezialchemikalien entschieden. Beide Unternehmen hätten in gegenseitigem Einvernehmen ihre am 5. März 2012 unterschriebene Vereinbarung für ein Joint Ventures aufgelöst, teilte BASF mit. BASF und Petronas konnten sich den Angaben zufolge nicht auf die Bedingungen für die Umsetzung des Gemeinschaftsunternehmens einigen.

Geplant war unter anderem der Bau mehrere Produktionsanlagen für verschiedene Spezialchemikalien in Malaysia. Insgesamt wollten beide Unternehmen rund eine Milliarde Euro in den Ausbau ihres Geschäfts stecken. Nun fiele ein Teil dieser Investitionen weg, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Sie konnte aber keinen konkreten Betrag nennen.

Das bestehende Joint Venture werde weitergeführt, hiess es weiter. Beide Unternehmen arbeiten schon seit 1997 zusammen und betreiben über das Gemeinschaftsunternehmen Petronas Chemicals einen grösseren Chemiestandort in Kuantan im malaysischen Bundesstaat Pahang.

(tke/rcv/da)

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