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Vertrag
Basilea forscht im Auftrag der US-Regierung

Basilea: Der Basler Konzern hat einen Grossauftrag aus Übersee ergattert. Keystone

Der Pharmakonzern Basilea hat einen Grossauftrag der US-Gesundheitsbehörden erhalten. Mithilfe der Millionen-Zahlungen aus Washington sollen die Basler ein neuartiges Antibiotika entwickeln.

Veröffentlicht am 20.04.2016

Das Pharma-Unternehmen Basilea hat mit der der US-Behörde Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) einen Vertrag über eine klinische Zusammenarbeit abgeschlossen. Gemäss der Vereinbarung wird BARDA über eine erste Periode von 18 Monaten zunächst rund 20 Millionen Dollar zur Verfügung stellen. Insgesamt habe der Vertrag ein Volumen von bis zu 100 Millionen Dollar, teilte Basilea am Mittwoch mit.

Durch das Phase-III-Entwicklungsprogramm soll die US-Zulassung für das Breitband-Antibiotikum Ceftobiprol (Zevtera) von Basilea erreicht werden. BARDA ist eine Abteilung des US-Gesundheitsministeriums.

Vertrag mit 4,5-jähriger Laufzeit

In den ersten 18 Monaten beabsichtige Basilea, die Zustimmung der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zum geplanten Entwicklungsprogramm zu erhalten sowie die Genehmigung zur Initiierung erster klinischer Phase-3-Studien, die dann gegen Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres begonnen werden könnten.

Während der 4,5-jährigen Laufzeit der Vereinbarung können von BARDA weitere Optionen auf Finanzierungen ausgeübt werden, wodurch sich der Gesamtumfang des Vertrags auf bis zu 100 Millionen Dollar erhöhen könnte. Voraussetzung ist, dass bestimmte, vorab festgelegte Meilensteine erreicht werden.

(awp/mbü/ama)

 

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