Die Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments fordert von der Basler Pharmafirma Basilea Pharmaceutica eine Rückzahlung von 5 Franken pro Namenaktie. Wie Basilea in der Nacht zum Samstag mitteilte, würde dies das Unternehmen 48 Millionen Franken an Kapitalreserven kosten.

HBM mit Sitz auf den Cayman-Inseln besitzt gemäss Basilea mehr als 20 Prozent der Aktien an dem Basler Unternehmen. Basilea habe den Antrag von HBM für die kommende Generalversammlung auf die Rückzahlung erhalten und werde dieses Begehren sorgfältig prüfen, schreibt Basilea in einer Mitteilung weiter.

Basilea ist an der Schweizer Börse SIX kotiert. Die Generalversammlung soll am 9. April in Basel stattfinden.

Im vergangenen Jahr hatte Basilea erneut einen Verlust eingefahren. Mit 53 Millionen Franken fiel dieser aber etwas geringer aus als im Vorjahr. Den Betriebsverlust konnte die Firma mit 50,8 Mio. Fr. ebenfalls 6,5 Millionen Franken eindämmen. Der Betriebsertrag lag allerdings mit 58,3 Mio. Fr. rund 8,5 Mio. Fr. unter jenem des Vorjahres, wie Basilea Anfang Februar bekannt gegeben hatte.

(chb/sda)

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