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Basilea macht kleine Fortschritte

Basilea: Der Basler Pharmakonzern bestätigt den Ausblick.   Keystone

Der Basler Pharmakonzern hat im ersten Halbjahr den Verlust leicht vergrössert – und setzt nun auf weitere Markteinführungen von Medikamenten.

Veröffentlicht am 14.08.2014

Basilea Pharmaceutica hat sich in finanzieller Hinsicht im ersten Halbjahr 2014 im Rahmen der Erwartungen des Managements entwickelt, mit der Produktpipeline konnten bekanntlich deutliche Fortschritte gemacht werden. Das Basler Unternehmen weist für den Berichtszeitraum einen Betriebsertrag von 20,3 Millionen Franken (Vorjahr: 20,6), einen Betriebsverlust von 19,5 Millionen (17,4) und einen Konzernverlust 19,4 (19,3) Millionen Franken aus, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. 

Im Umsatz aus Verträgen von 20,2 Millionen Franken ist in der Berichtsperiode ein Ertrag aus dem Verkauf von Toctino an GlaxoSmithKline von 18,5 Millionen enthalten. Solche Erträge werden noch bis ins Jahr 2018 im Umfang von jährlich 36 bis 37 Millionen in die laufende Rechnung übertragen. Dazu kommen 1,7 Millionen aus der Lizenzvereinbarung mit Astellas für Isavuconazol.

Die liquiden Mittel und kurzfristigen Finanzanlagen werden per Ende Juni 2014 mit 245,9 Millionen Franken ausgewiesen, nach 273,9 Millionen Ende 2013.

Wichtige Meilensteine erreicht – Ziele bestätigt

«Basilea hat wichtige Meilensteine des Jahres zeitgerecht erreicht», kommentiert CEO Ronald Scott die Entwicklung im Halbjahr. «Im zweiten Halbjahr erwarten wir die Markteinführung von Zevtera in Deutschland, gefolgt von Einführungen in weiteren wichtigen europäischen Märkten im Jahr 2015», so der CEO weiter.

Sollte Isavuconazol nächstes Jahr zugelassen werden, könnte Basilea zusammen mit Zevtera/Mabelio bis Ende 2015 über zwei in Europa zugelassene Spital-Anti-Infektiva verfügen, heisst es weiter. «Daraus würden sich für das Unternehmen bedeutende kommerzielle Synergien ergeben, und Basileas Position stärken, den Wert beider Medikamente zu optimieren», so Scott.

Für 2014 bestätigte das Management erwartungsgemäss die erst vor rund drei Wochen bekräftigte Guidance. Erwartet wird somit auf Monatsbasis weiterhin ein Betriebsaufwand von 8 bis 9 Millionen Franken und ein Betriebsverlust von 4 bis 5 Millionen Franken.

(awp/vst)

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