Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im Geschäftsjahr 2012 von einem markant verbesserten Handelserfolg profitiert. Der Gewinn des Konzerns, der neben dem Stammhaus auch die Bank Coop umfasst, stieg um 23,6 Prozent auf 255,7 Millionen Franken.

Die Gruppe profitierte davon, dass Kosten für die IT-Migration wegfielen und Gewinne aus der Veräusserung von Obligationenbeständen, Liegenschaften und Beteiligungen erzielt wurden. Der Betriebsertrag belief sich insgesamt auf 694,5 Millionen Franken und lag damit 11,1 Prozent über dem Vorjahr.

Während der Erfolg im Zinsengeschäft um 0,8 Prozent und der Kommissionserfolg um 0,3 Prozent sanken, kletterte der Handelserfolg um 90 Prozent auf 124,0 Millionen Franken, wie die BKB mitteilte.

Die Bilanzsumme weitete sich um 0,9 Prozent auf 39,1 Milliarden Franken aus. Bei den Hypothekarkrediten resultierte noch ein Wachstum von 2,4 Prozent auf 22,2 Milliarden Franken. Die Kundenvermögen nahmen um 0,8 Prozent ab, der Bank flossen Neugelder von netto 1,5 Milliarden Franken ab.

Weiterhin keine Rückstellungen für US-Steuerskandal

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Im Stammhaus erzielte die BKB einen um 1,3 Prozent höheren Reingewinn von 80,7 Millionen Franken. Die Bank Coop legte um 16,2 Prozent auf 67,8 Millionen Franken zu, wie seit Anfang Februar bekannt ist.

Im Streit mit den US-Behörden hat die BKB weiterhin keine Rückstellungen gebildet. Derzeit lasse sich nicht beurteilen, ob, wann und gegebenenfalls in welcher Höhe finanzielle Leistungen der BKB in diesem Zusammenhang anfallen würden, schreibt die Bank.

(chb/aho/sda)