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Basler Kantonalbank saniert die Pensionskasse

30 Millionen kostet das Auffüllen der Deckungslücke bei der Pensionskasse der BKB. (Bild: Keystone)

Die Basler Kantonalbank stellte schon 2008 eine Unterdeckung bei der Pensionskasse fest - jetzt ist diese behoben.

Veröffentlicht am 21.03.2013

Die Basler Kantonalbank (BKB) muss Mittel in ihre Pensionskasse einschiessen. Zudem ist mit dem ordentlichen Rentenalter bei 62 Jahren ab 2014 Schluss.

Die Sanierung der Vorsorgeeinrichtung, der auch die Mitarbeiter der Bank Coop angeschlossen sind, belastet die Rechnung im laufenden Jahr mit voraussichtlich 30 Millionen Franken. Anfang 2014 stellt die Pensionskasse vom Leistungs- auf das Beitragsprimat um, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Das ordentliche Pensionsalter erhöht sich gleichzeitig von 62 Jahren auf das vollendete 64. Altersjahr. Dies gilt für beide Geschlechter.

Der technische Zinssatz sinkt von 3,5 auf 2,5 Prozent. Den Alt-Pensionsbezügern kürzt die BKB die Leistungen allerdings nicht. Für sie soll im Sinne einer Übergangsregelung weiterhin ein Zinssatz von 3,5 Prozent gelten.

Die BKB-Pensionskasse ist seit Ende 2008 unterdeckt. Auch Sanierungsbeiträge der Versicherten und des Arbeitgebers haben bisher nicht zu einem Deckungsgrad von 100 Prozent geführt.

(jev/aho/sda)

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