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Wachstum
Bauchemiker Sika mit Rekordjahr

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika verbucht erstmals über 5 Milliarden Umsatz.   Keystone

Sika verkauft nicht nur erfolgreich Klebstoffe, auch in der Kasse bleibt einiges haften. Das zahlt sich auch für die Aktionäre aus: Die Dividende wird kräftig erhöht.

Veröffentlicht am 04.03.2014

Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika hat ein Rekordjahr hinter sich: Der Gewinn liegt mit 344,7 Millionen Franken über ein Fünftel höher als im Vorjahr. Der Umsatz stieg erstmals über 5 Milliarden Franken. Ein Winter, der Bautätigkeit zuliesst, hat das Resultat ermöglicht.

Um 23,8 Prozent steigerte Sika den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr. Das sei ein Rekord, teilte das in Baar ZG ansässige Unternehmen am Dienstagmorgen mit. Der Betriebsgewinn legte um 20,9 Prozent auf 523,5 Millionen Franken zu. Sika macht eine «hohe Wachstumsdynamik und ein diszipliniertes Kostenmanagement» für die Höchstwerte verantwortlich.

Den Aktionären soll eine um 12 Prozent erhöhte Dividende von 57 Franken je Inhaber- und von 9.50 Franken je Namenaktie ausbezahlt werden, heisst es weiter. Ferner wird der frühere Schindler-CEO Jürgen Tinggren zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Rekordumsatz

Den Umsatz hatte Sika bereits Mitte Januar bekannt gegeben. Er liegt bei 5,14 Milliarden Franken und damit so hoch wie noch nie. Der Hersteller von Produkten für die Bauindustrie sowie für die Automobil-, Bahn- sowie Solar- und Windkraftindustrie profitierte unter anderem von einem milden Winter, der vielerorts die Arbeit auf Baustellen zuliess.

Am stärksten gewachsen ist Sika 2013 in den Regionen Lateinamerika (15,7 Prozent) und Asien-Pazifik (12,7 Prozent). 38 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet Sika mittlerweile in Schwellenländern (Vorjahr: 37 Prozent), wobei dieser Wert bis 2018 auf 42 bis 45 Prozent steigen soll. In Europa, Afrika und Nordamerika fiel das Wachstum etwas geringer aus.

Sika folgt einem prononcierten Wachstumskurs: Der Konzern kaufte im vergangenen Jahr fünf Unternehmen, eröffnete zehn Fabriken, meldete 73 Patente an und steigerte die Mitarbeiterzahl von 15'200 auf 16'300.

(sda/awp/tke/vst)

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