Bayer sieht sich einem Pressebericht zufolge mit einer massiven Schadensersatzkampagne gegen sein Schlaganfall-Medikament Xarelto konfrontiert. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtet, geben US-Anwälte inzwischen Millionenbeträge für Werbung aus, um Klienten für Klagen gegen den wichtigsten Verkaufsschlager der Leverkusener zu gewinnen.

Bereits jetzt lägen die Werbeausgaben für eine etwaige Xarelto-Klage fast achtmal so hoch wie beim Präzedenzfall Boehringer Ingelheim in dessen heissesten Phase, meldet die FAZ unter Berufung auf die Spezialagentur Silverstein Group. Bayer-Konkurrent Boehringer hatte sich im Mai auf einen 650 Millionen Dollar teuren Vergleich im Zusammenhang mit seinem Schlaganfall-Mittel Pradaxa eingelassen.

(awp/chb)