Eigentlich war alles angerichtet: Die Bayern hätten «dahoam» die Champions League gewinnen sollen. Das Ende ist bekannt: Nach einem einseitigen Spiel und einem dramatischen Penaltyschiessen steht der Münchner Club zum dritten Mal (nach Meisterschaft und Cup) in dieser Saison mit leeren Händen da.

Trotzdem darf sich der Club von Uli Hoeness zumindest über etwas freuen: In der vom Magazin Forbes alljährlich erstellten Liste der «wertvollsten Fussballclubs der Welt» liegen die Bayern deutlich vor den «Blues» - vor Chelsea London.

Unumstritten ist das Ranking keinesfalls: So fliesst in die Forbes-Zahlen beispielsweise der so genannte Ebitda - also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen - in die Berechnung ein. Entsprechend bleibt unberücksichtigt, dass Teams wie Manchester United oder auch Champions-League-Sieger Chelsea eine hohe Schuldenlast (und entsprechend hohe Zinszahlungen) mitbringen.

So oder so: Der Fussball lebt von Zahlenspielereien - klicken Sie sich durch die Top-10 der wertvollsten Fussballclubs.

(vst)