Der weltgrösste Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2013 einen Umsatzanstieg von 2,7 Prozent auf 3,32 Milliarden Franken verzeichnet. In Lokalwährungen (LW) gerechnet wären die Verkäufe um 5,0 Prozent gestiegen. Die Verkäufe im Bereich Riechstoffe nahmen um 3,0 Prozent auf 1,58 Milliarden (+4,5 Prozent in LW), in der Division Aromen um 2,4 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken (+5,4 Prozent in LW) zu.

Prognosen verfehlt

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Prognosen der Analysten (AWP-Konsens) leicht verfehlt. Diese hatten einen Konzern-Umsatz von 3,36 Milliarden, einen Riechstoffumsatz von 1,61 Milliarden sowie einen Aromenumsatz von 1,77 Milliarden Franken prognostiziert.

Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen aber einen Umsatzrückgang: So erwirtschaftete Givaudan einen 1,1 Prozent tieferen Umsatz von 1,09 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis ergab sich hingegen ein Plus von 3,7 Prozent. Die Division Riechstoffe wies ein Umsatzminus von 1,3 Prozent (LW +2,6 Prozent) aus und die Sparte Aromen einen 0,9 Prozent niedrigeren Umsatz (+4,8 Prozent).

Vernachlässigbare Preiserhöhungen

Givaudan weise weiterhin eine starke Geschäftsdynamik auf und verfügt über eine gut gefüllte Projektpipeline und anhaltend hohe Geschäftsabschlussraten, teilte das Unternehmen mit. Das Volumenwachstum lag im dritten Quartal in allen Märkten auf dem Niveau des ersten Halbjahres. Vernachlässigbar sei im dritten Quartal der Effekt von Preiserhöhungen gewesen, so die Mitteilung.

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Ferner bekräftigt Givaudan die Fünfjahresziele. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent sowie weitere Marktanteilsgewinne an. Die Ebitda-Marge soll dauerhaft auf einem "branchenführenden" Niveau liegen. Ausserdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden.

Erneut bekräftigt Givaudan zudem die Absicht, mehr als 60 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre auszuschütten. Zudem hält das Management an einer mittelfristigen Verschuldungsgrad von unter 25 Prozent fest.

(awp/tke/aho)