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Bestellrekord
Bei Stadler Rail platzen die Auftragsbücher

Stadler Rail: Unscheinbares Hauptquartier. Keystone

Im vergangenen Jahr stiegen die Bestellungen bei Stadler Rail auf 4,9 Milliarden Franken. 2015 beklagten die Thurgauer noch einen Einbruch auf 2,1 Milliarden Franken.

Veröffentlicht am 07.06.2017

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail hat die Folgen des Frankenschocks überwunden: Im vergangenen Jahr stiegen die Bestellungen auf 4,9 Milliarden Franken, nachdem das Unternehmen 2015 noch einen Einbruch auf 2,1 Milliarden hatte hinnehmen müssen.

Stadler vermeldete am Mittwoch einen rekordhohen Bestellungseingang von 4,9 Milliarden Franken. 2015 waren es nach währungsbedingten Problemen 2,1 Mrd Franken gewesen, 2014 hatte das Unternehmen ein Auftragsvolumen von 2,9 Mrd. Franken erreicht. Der Eintritt in neue Märkte, aber auch die Lancierung neuer Produkte hätten sich positiv ausgewirkt, hiess es an der Jahresmedienkonferenz am Hauptsitz in Bussnang TG.

Fokus Highend-Produkte

Man habe mit verschiedenen Massnahmen auf die Frankenstärke reagiert, erklärte Stadler-Chef Peter Spuhler. So habe das Unternehmen auf Produkte gesetzt, die «eher Highend» seien und für die es in Billiglohnländern weniger Konkurrenz gebe. Dazu habe man bei allen Fahrzeugfamilien «ein Kosten-Resign» vorgenommen.

Für 2016 weist Stadler einen Umsatz von 2,1 Milliarden Franken aus. Beim aktuellen Bestellungseingang sei in den nächsten Jahren von eher steigenden Umsätzen auszugehen, sagte Spuhler.

(sda/chb)

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