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Bericht
Bei Stadlers US-Deal macht Trumps Partei Probleme

Peter Spuhler: Der Stadler-Chef bezeichnete den Auftrag als Meilenstein.   Keystone

Letzten August erhielt Stadler einen Grossauftrag aus den USA. Doch nun ist der kalifornische Auftraggeber mit Problemen konfrontiert. Stadler gibt sich gelassen - andere Beteiligte sind aber nervös.

Veröffentlicht am 26.02.2017

Letzten Sommer konnte Stadler einen Grossauftrag vermelden: Das Schweizer Bahnunternehmen wurde als Lieferanten für neue Zugkompositionen für das Silicon Valley auserkoren. Für 551 Millionen Dollar soll Stadler 16 neue Doppelstock-Züge liefern. Firmen-Inhaber Peter Spuhler bezeichnete den Auftrag im Interview mit der Handelszeitung als «Meilenstein».

Doch jetzt ist dieses Geschäft laut der «Schweiz am Sonntag» gefährdet: Offenbar blockiert die Partei des neuen US-Präsidenten Donald Trump die Zahlung staatlicher Subventionen an den kalifornischen Bahnbetreiber. Die Zuschüsse wurden noch unter der Vorgängerregierung von Barack Obama in Aussicht gestellt.

Stadler rechnet lediglich mit Verzögerung

Stadler geht allerdings davon aus, dass die staatlichen Gelder dennoch fliessen. Die Zusage für die Subventionen verzögere sich aufgrund des Regierungswechsels in Washington. Der Thurgauer Konzern rechnet damit, dass im zweiten Quartal 2017 grünes Licht für die Subventionen erteilt wird.

Der kalifornische Bahnbetreiber Caltrain sieht die Situation laut der «Schweiz am Sonntag» aber weniger gelassen. Demnach könnten die Verzögerungen die Durchführbarkeit des Projekts gefährden.

(mbü)

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