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Bei Swatch läuft Produktion auf Hochtouren

Bei Swatch läuft Produktion auf Hochtouren
Swatch-Boutique: Luxusmarken wie Omega entwickeln sich stark. Keystone

Der grösste Schweizer Uhrenkonzern hat wieder Rückenwind: Die Swatch-Produktionsstätten laufen auf Hochtouren, sagt Gruppenchef Nick Hayek.

Swatch-Chef Nick Hayek gibt sich optimistisch, was das Wachstum seines Unternehmens anbetrifft. Das interne Wachstumsziel liege für das laufende Jahr bei sieben bis neun Prozent, sagt Hayek im Interview mit der «Schweiz am Wochenende». Das sei jedoch keine offizielle Prognose, sondern eine interne Zielsetzung für die Mitarbeitenden. Hayek räumt ein: «Das wird nicht einfach, aber als gute Schweizer sind wir uns gewohnt, um unsere Ziele zu kämpfen.»

Eine Wachstumssteigerung verzeichnet Swatch bereits seit Juni, im August und September habe diese jedoch noch angezogen, gibt der Konzernchef an. «Viele unserer Produktionsstätten laufen im Moment auf Hochtouren. Wir sind sogar im Rückstand mit Lieferungen», sagt Hayek. Darüber hinaus steige auch die Profitabilität, wegen des starken Euro.

Wachstum im Luxussegment

Vor allem im Luxussegment legt Swatch derzeit zu. «Im Moment hat das Luxussegment von Omega bis aufwärts das stärkste Wachstum.» Swatch legt laut Hayek aber auch im unteren und mittleren Segment zu. Dort sei das Wachstum in Stückzahlen, also in Volumen, aber viel wichtiger.

Nach Regionen seien vor allem China, Hongkong und Macao stark. Auch Südostasien entwickle sich gut; Europa und Japan zeigten ebenfalls Wachstum. «Die USA bleiben anspruchsvoll», räumt Hayek ein. Damit konkretisiert Hayek für Swatch, was die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag für die Uhrenbranche insgesamt vermeldete. Demnach haben im August die Uhrenexporte um 4 Prozent zugelegt.

(sda/ise/mbü)

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