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Besserung
Beim Netzwerk-Giganten Cisco dreht der Wind

Cisco-Hauptsitz in Kalifornien: Es geht bergauf mit der Firma.  Bloomberg

Der US-Netzwerkriese Cisco ächzte unter stagnierenden Geschäften. Im August machte die Firma noch mit Massenentlassungen Schlagzeilen. Die neusten Zahlen zeigen: Es läuft langsam besser.

Veröffentlicht am 13.11.2014

Beim Netzwerk-Riesen Cisco läuft es wieder etwas besser. Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Oktober stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 1,3 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. In den Vorquartalen waren die Verkäufe deutlich zurückgegangen. Im August haben die Kalifornier 6000 Stellen gestrichen. Der Nettogewinn sank zuletzt um acht Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar.

Der Aktienkurs legte denn auch nachbörslich zunächst zu, nach unter den Markterwartungen liegenden Prognosen für das laufende Quartal drehte er aber ins Minus und lag zuletzt um mehr als ein Prozent tiefer.

Neuer Finanzvorstand

Das Unternehmen kündigte zudem an, dass Finanzchef Frank Calderoni zum Jahresende zurücktreten wird. Seine Nachfolge tritt Kelly Kramer an, die bislang für den Geschäftsbereich Technologie verantwortlich ist. Im August hatte Cisco den Abbau von 6000 Stellen bekanntgegeben.

Das Unternehmen stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Die Technik steckt in vielen Firmen-Netzwerken und sorgt auch dafür, dass das Internet läuft.

(awp/ise/moh)

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