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BEKB mit tieferem Gewinn

Die Berner Kantonalbank ist mit dem schlechteren Ergebnis zufrieden. (Bild: Keystone)

Die Berner Kantonalbank muss im ersten Halbjahr einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen. Angesichts des garstigen Zinsumfelds zeigt sich die Bank trotzdem zufrieden.

Veröffentlicht am 24.08.2012

Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im ersten Halbjahr 2012 mit 58,4 Millionen Franken einen um 1,4 Prozent geringeren Konzerngewinn eingefahren als in der Vorjahresperiode. Dies liegt unter anderem an den anhaltend tiefen Zinsen: Der Ertrag im Zinsgeschäft kam 11 Prozent unter demjenigen der Vorjahresperiode zu liegen. 

Die Bank führt den Rückgang auf höhere Absicherungskosten von 25 Millionen zurück. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld seien die Zinsänderungsrisiken bedeutend, begründete sie den Mehraufwand. Man habe sich deshalb entschieden, latente Risiken konsequent abzusichern.

Dennoch zeigt sich die Bank zufrieden. Das Kerngeschäft wuchs, den Bernern flossen 282 Millionen Franken Neugelder zu. Die Bank verwaltete per damit Ende Juni Vermögenswerte von 20 Milliarden Franken - 1,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011. Die Kundenausleihungen waren weiterhin vollständig mit Kundengeldern wie Spareinlagen und Kassenobligationen gedeckt. Die verschärften Eigenmittelanforderungen erfüllte die Bank damit.

Die Bilanzsumme der BEKB wuchs auf 26 Milliarden Franken, wie das Institut mitteilte. Die Hypothekarforderungen nahmen um 8 Prozent auf 17,5 Milliarden Franken zu. Von diesem Wachstum um 1,3 Milliarden stammten 1,1 Milliarden Frranken aus der Übernahme des Hypothekenportefeuilles der Bundespensionskasse Publica. Ohne diese Übernahme wäre der Hypothekenbestand um 1,4 Prozent gewachsen.

(jev/tno/sda/awp)

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