Der Schweizer Dessoushändler arbeitet an der Expansion über die Landesgrenzen hinaus, wie Firmenchefin Sabina Furler in einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag» sagt.

«Die Situation ist klar: In der Schweiz können wir nicht mehr gross wachsen, deshalb planen wir den Schritt ins Ausland», sagt Furler. Momentan prüfe man intensiv, welche Märkte in den nächsten Jahren infrage kämen. Ziel müsse es dann sein, von Beginn weg eine bestimmte Anzahl Geschäfte aufzubauen und rasch eine kritische Grösse zu erreichen.

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Bikini immer noch der Renner

«Die Frage ist, ob wir im Ausland bestehende Standorte akquirieren oder über die Grenze hinaus expandieren wollen.» In der Schweiz arbeite man in einem stagnierenden Markt, sagt Furler. Trotz der kalten Temperaturen im Frühling ist sie aber mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zufrieden: «Wir sind glücklicherweise mit einem deutlichen Plus gegenüber dem Vorjahr unterwegs.»

Nun schlage die Bademode unglaublich ein. «Da scheint nach den kalten Tagen Nachholbedarf zu bestehen.» Der Renner sei nach wie vor der Bikini, der 90 Prozent der Bademode-Verkäufe ausmache.

Beldona gehört seit knapp drei Jahren zum Aargauer Triumph-Konzern, dem weltweit grössten Unterwäschehändler.

(jev)