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Belimo-Gruppe leidet unter Frankenstärke

Belimo: Ein Akronym für «Beraten, liefern, montieren». Keystone

Beraten, liefern und montieren: Damit verdiente die Belimo-Gruppe immer gut Geld. Nun macht die Frankenstärke der Hinwiler Firma einen Strich durch die Rechnung.

Veröffentlicht am 10.02.2016

Die in der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätige Belimo-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem starken Franken gelitten. Den Umsatz konnte die Gruppe zwar auf Vorjahresniveau halten, aber Betriebsgewinn und Reingewinn gingen markant zurück.

Die Belimo-Gruppe erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 493,3 Millionen Franken und erreichte damit das Niveau des Vorjahres. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 3,6 Prozent, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilte.

Europa im Kriechgang

In der zweiten Jahreshälfte legte die Belimo-Gruppe im Vergleich zum ersten Halbjahr in den Regionen Amerika um 9,7 Prozent und in Asien-Pazifik um 7,2 Prozent zu, während der Umsatz in Europa währungsbereinigt um 0,9 Prozent zurückging.

Der Reingewinn lag 2015 bei 56 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 67,2 Millionen Franken – knapp 17 Prozent mehr. Auch der Betriebsgewinn (EBIT) ging im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent zurück; Ende 2015 lag er bei 74 Millionen Franken.

Frankenstärke zerhaut Gewinn

Als Grund dafür gibt die Belimo-Gruppe den starken Franken nach der plötzlichen Aufhebung des Euro-Mindestkurses vor einem Jahr an, sowie das schwierige Marktumfeld in Osteuropa.

Einen Ausblick auf das angelaufene Jahr 2016 sowie ausführliche Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr wird die Gruppe am 21. März vorlegen.

(sda/ise/ama)

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