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Bell verkauft seine Läden in Tschechien

Wurstproduktion in Basel: Bell verkauft ein Geschäft in Tschechien.   Keystone

Bell hat das Interesse am Detailhandelsgeschäft in Tschechien verloren. Der Basler Fleischverarbeiter verkauft das Tochterunternehmen in dem Land.

Veröffentlicht am 10.04.2017

Der Fleischverarbeiter Bell verkauft das Filialgeschäft Novak in Tschechien an den bisherigen Geschäftsführer. Das Retailgeschäft in dem Land mit einem Jahresumsatz von 35 Millionen Franken habe nicht zu den strategischen Geschäftsfeldern der Bell-Gruppe gehört, teilte die Coop-Tochter am Montag mit.

Die organisatorischen Voraussetzungen seien gelegt worden, um den Fortbestand des Unternehmens mit rund 630 Mitarbeitern und 87 Filialen zu gewährleisten, heisst es weiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion erfolgt rückwirkend per Ende März 2017.

Coop-Tochter expandiert stark

In der Vergangenheit hatte die Coop-Tochter wiederholt mit Zukäufen expandiert. Erst am Freitag gab Bell die Akquisition des spanischen Charcuterie-Spezialisten Nobleza Ibérica bekannt.

2016 schluckte der Fleischverarbeiter unter anderem den österreichischen Geflügelspezialisten Huber, die Zürcher Salat-Gruppe Eisberg, den Gastrozulieferer Geiser sowie den Walliser Charcuteriespezialisten Cher-Mignon.

(sda/mbü/cfr)

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