Der Bergbahnbetreiber Titlis hat im ersten Semester seines Geschäftsjahr 2014/15 erneut von einem deutlichen Umsatzanstieg im Kerngeschäft sowie von einmaligen Nettoerträgen aus dem Verkauf von Wohnungen profitiert. Unter dem Strich verbesserte sich der Halbjahresgewinn um über 50 Prozent auf 12,3 Millionen Franken, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht des Bergbahnbetreibers zu entnehmen ist.

Insgesamt resultierte im Winterhalbjahr von November bis Ende April ein konsolidierter Umsatz von 40,1 Millionen Franken nach 34,1 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz im Kerngeschäft erhöhte sich um 9,9 Prozent auf 33,4 Millionen Franken. Zu dem «sehr erfreulichen Resultat» trug eine Zunahme der Gruppenreisenden, vor allem aus den asiatischen Kernmärkten, bei. Diese konnte einen leichten Rückgang bei den Wintersportlern wettmachen. Die Schweizer Seilbahnbranche habe in derselben Periode einen Umsatzrückgang verzeichnet. Die Nettoerträge aus dem Verkauf von Wohnungen im «Titlis Resort» beliefen sich konsolidiert auf 6,7 Millionen Franken (VJ 3,5 Millionen).

Höherer Aufwand

Der Betriebsaufwand stieg derweil um 2,4 Prozent auf 21,5 Millionen Franken. Der Personalaufwand erhöhte sich dabei wegen zusätzlichen Stellen und Aufwänden für den Bau der neuen Gondelbahn. Der Betriebsertrag (Ebit) verbesserte sich auf 14,4 Millionen Franken nach 9,5 Millionen Franken in derselben Vorjahresperiode.

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Der Start in die Sommersaison sei «sehr gut» verlaufen, heisst es weiter. Die Ersteintritte im Mai und Juni hätte gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden können. Die Gesellschaft gibt sich entsprechend zuversichtlich, «ein sehr gutes Jahresergebnis 2014/15» vorlegen zu können.

(awp/ise/ama)