Vier Monate nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien hat das Bergbauunternehmen Samarco Schadenersatzzahlungen über umgerechnet 5,7 Milliarden Euro zugestimmt. Der Vereinbarung mit der Regierung schlossen sich auch Samarcos Eigner BHP Billiton und Vale an, wie die beteiligten Parteien mitteilten.

Mit dem Geld sollen die durch die grösste Umweltkatastrophe des Landes entstandenen Schäden behoben werden. Vale erklärte, Zivilklagen und Strafermittlungen würden durch das Abkommen nicht abgedeckt.

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19 Menschen starben

Anfang November war der Damm eines Abwasser-Beckens einer Samarco-Erzgrube gebrochen. Der austretende Klärschlamm begrub ein Dorf unter sich und verseuchte das Tal des Flusses Rio Doce. 19 Menschen kamen ums Leben, Hunderte verloren ihre Häuser.

(reuters/mbü)