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Bergbauriese Rio Tinto stellt Diamantengeschäft in Frage

Ein Diamant aus Rio Tintos Argyle-Mine in Westaustralien - das Geschäft verliert an Strahlkraft. (Bild: Keystone)

Eisenerz, Kupfer und Uran sind lukrativer: Das Geschäft mit Diamanten ist dem Bergbaukonzern Rio Tinto nicht mehr profitabel genug. Er erwägt einen Verkauf des Geschäftszweiges.

Veröffentlicht am 27.03.2012

Der australische Minen-Gigant Rio Tinto bietet sein zuletzt glanzloses Geschäft mit Diamanten feil, um sich auf profitablere Geschäftsfelder wie Eisenerz, Kupfer und Uran zu konzentrieren.

Der Konzern sucht in Australien, Zimbabwe und Kanada nach den begehrten Edelsteinen und kündigte nun an, den Geschäftszweig grundlegend zu überprüfen und dabei auch einen Verkauf zu erwägen - faktisch eine Einladung an mögliche Interessenten.

Zu den drei Förderstätten des Konzerns gehört auch der für rosa Diamanten berühmte Argyle-Tagebau in Australien - gemessen am Volumen das grösste Abbaugebiet der Welt.

Im vergangenen Jahr liessen eine geringere Produktion und hohe Kosten den Gewinn des Geschäftszweigs um fast 90 Prozent auf nur noch 10 Millionen Dollar einbrechen. Auch der Rivale BHP Billiton will sich von seiner Diamantenmine in Australien trennen.

(tno/vst/sda)

 

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