Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat den Verkauf seines Fussballclubs AC Mailand für 740 Millionen Euro an einen chinesischen Investor abgeschlossen.

Wie Berlusconis Holding Fininvest am Donnerstag mitteilte, wurden die gesamten Anteile Berlusconis an eine luxemburgische Firma übertragen, die vom Investor Yonghong Li kontrolliert wird. Dieser kündigte an, den AC Mailand finanziell zu stärken.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Berlusconi traurig

Berlusconi war drei Jahrzehnte lang Eigentümer des 1899 gegründeten Vereins. Sportlich kann der Club inzwischen nicht mehr den stärksten Vereinen in Europa mithalten. Viele werden von reichen Besitzern aus Asien oder vom Golf finanziert.

Berlusconi wollte jedoch nicht das Geld für teure Spielereinkäufe ausgeben. «Ich bin traurig und ergriffen, aber der moderne Fussball erfordert Investitionen und Mittel, die eine Familie allein nicht leisten kann», erklärte der 80-Jährige.

(reuters/gku)