STOCKS AWARD 2007. «And the winner is» – Die Stocks Awards sind so etwas wie die Schweizer Oscars für herausragende Analysten und börsenkotierte Unternehmen. Zum siebten Mal wurden die Awards verliehen. Die Aktie des Jahres 2007 ist Meyer Burger Technology. Das Unternehmen stellt Maschinen für die Solarindustrie her. Meyer Burger erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 110 Mio Fr.; allein im 1. Halbjahr 2007 meldete die Firma Auftragseingänge in der Höhe von 387 Mio Fr. Der Aktienkurs stieg seit dem Börsengang vor einem Jahr um über 800%; mittlerweile ist Meyer Burger über 1 Mrd Fr. wert.CEO Peter Pauli

freute sich zwar über die von «Stocks»-Chefredaktor Urs Aeberli übergebene Trophäe. Doch Pauli erinnerte auf dem Podium im «Club zum Rennweg» in Zürich an vergangene schwierige Zeiten. Man werde jetzt bestimmt nicht abheben, es zähle die Arbeit, die Tag für Tag zu leisten sei. Besonderes Lob erhielten deutsche Politiker: Sie förderten im Gegensatz zur Schweizer Politik den Solarstrom konsequent. Die Herausforderung für die Solarindustrie bestehe nun darin, die Kosten der Solarstromerzeugung markant zu senken. Die Leserinnnn und Leser hatten Meyer Burger mit deutlichem Abstand vor ABB, Von Roll, Bucher und Nestlé zur Top-Aktie gewählt.Die Londoner Ratingagentur AQ Research beurteilte ihrerseits die Leistung der Analysten. Dabei wurden die Genauigkeit der Gewinnschätzungen und der Erfolg der Aktienempfehlungen verglichen. William Russel-Smith

von AQ erklärte vor den zahlreichen Gästen, er sehe eine kontinuierliche Qualitätssteigerung.Ralph Büchi,

Chef Axel Springer Schweiz, verwies auf veränderte Wahrnehmungen: Die Aktienanalyse habe wieder einen hohen Stellenwert. «Das Aktienanalysten-Bashing vor fünf Jahren ist dem Bashing von Analysten der Ratingagenturen gewichen.»AQ Research hat Olav Zilian

von Helvea als besten Analysten sowie die Zürcher Kantonalbank als bestes Research-Team ausgezeichnet – und zwar für SMI-Aktien sowie SPI Extra (ohne SMI).