Coops Kulinarik-Tochter Betty Bossi verstärkt ihre Ausser-Haus-Tätigkeiten. Das Take-away-Konzept «Zopf und Zöpfli», das Betty Bossi zusammen mit Marché Schweiz im Herbst 2016 startete, geht in die Expansion. Das sagt Betty-Bossi-Chef Lars Feldmann im Interview mit der «Handelszeitung»: «Das läuft 2018 ganz sicher an. Ziel ist es, in den nächsten paar Jahren mit zwölf oder mehr Filialen im Schweizer Markt zu stehen.» Zudem entscheide man Ende Jahr darüber, wie es mit dem neuen Kochboxen-Dienst «Betty bringt’s» weitergehe. Das Angebot wird derzeit in Zürich getestet: «Geplant ist, mit Betty bringt’s schrittweise in weitere Schweizer Städte zu expandieren.»

Im Interview mit der «Handelszeitung» spricht Feldmann über den Bestseller aus dem Küchengerätearsenal von Betty Bossi, über das Aussterben der Hausfrauen, das Auslandgeschäft der Firma und kulinarische Trends. Auch wenn sich die Mutterfirma Coop stark im Bereich der Insekten engagiert, sei das noch kein Thema für ein Betty-Bossi-Kochbuch, sagt Feldmann: «Wir bringen Themen, bei denen sich eine halbe Million Schweizer vorstellen können, sie gleich morgen zu kochen.» So weit sei das Land beim Thema Insekten noch nicht. Das könne sich aber ändern: «Die Schweiz war es beim Thema Crevetten vor zwanzig Jahren auch noch nicht. Und heute sind sie etabliert.»

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