Der Immobilienkonzern Allreal muss eine Verzögerung beim Bauprojekt Toni-Areal in Zürich hinnehmen. Dadurch verschiebt sich der Bezug durch die Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW um zwölf Monate. Für die Übergangszeit stehen zwar Räumlichkeiten zur Verfügung; die Kosten, die aus der Verschiebung resultieren, gehen indes zu Lasten von Allreal.

Wie das Immobilienunternehmen mitteilt, tritt der Mietvertrag mit dem Kanton Zürich somit neu per 1. Juli 2014 in Kraft. Die Vertragsdauer bleibt unverändert bei 20 Jahren. Der Bezug der 100 Mietwohnungen auf dem Areal sei nicht betroffen und erfolge wie geplant ab 1. Oktober 2013.

Höhere Gestehungskosten und der um ein Jahr verschobene Beginn des Mietvertrages führten zu einer Abwertung des Toni-Areals in nicht näher bezifferter Höhe. In der Summe weist Allreal zum Stichtag 31. Dezember 2012 einen negativen Neubewertungseffekt von 8,2 Millionen Franken aus, nach einem positiven Effekt von 44,7 Millionen im Jahr zuvor. Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt im Geschäftsjahr 2012 liege daher deutlich unter dem Wert des Vorjahres.

Die Information über das Geschäftsjahr 2012 erfolgt am 28. Februar 2013.

(tke/aho/awp)