Die BFW Liegenschaften haben in der ersten Jahreshälfte 2014 mit 7,0 Millionen Franken einen um 2,3 Millionen Franken tieferen operativen Gewinn (Ebit) als im Vorjahreshalbjahr erzielt. Im August hatte die Immobilienfirma noch ein Ergebnis von 7,2 Millionen Franken erwartet.

Aufgrund des tieferen Immobilienportfolios entspreche dieser Wert jedoch den Erwartungen des Unternehmens, teilte BFW Liegenschaften am Mittwoch mit. Die Thurgauer Immobiliengesellschaft hatte in der zweiten Jahreshälfte 2013 vier Liegenschaften mit jährlichen Soll-Mietzinseinnahmen von rund 3,5 Millionen Franken verkauft. In der Folge verringerten sich die Soll-Mieterträge auf 17,0 Mio Franken pro Jahr. Die Netto-Mieteinnahmen sanken von 9,9 Millionen Franken auf 8,1 Millionen Franken.

Gewinnrückgang grösser als erwartet

Gleichzeitig nahm damit auch der Aufwand von 3,1 Millionen Franken im Vorjahr auf 2,6 Millionen Franken ab. Der Neubewertungserfolg des Liegenschaftsportfolios fiel mit 1,6 Millionen Franken um 1,0 Millionen Franken tiefer aus als im ersten Semester 2013.

Einen starken Rückgang verbuchte die BFW beim Gewinn. Inklusive Neubewertung und latenten Steuern verdiente das Unternehmen noch 1,9 Millionen Franken nach 10,6 Millionen Franken im Vorjahr. Damit lag der Wert zudem ebenfalls leicht unter den Erwartungen vom August.

Anzeige

Weiterer Gewinnrückgang erwartet

Dabei drückten tiefere Bewertungen von Zinsswaps infolge des tieferen Zinses auf das Ergebnis, wie die BFW mitteilte. Diese nicht mit eingerechnet sank der Gewinn von 6,2 Millionen auf 4,4 Millionen Franken.

Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Immobiliengesellschaft einen ähnlichen operativen Gewinn wie in den ersten sechs Monaten. Im September kaufte die BFW zudem eine Wohn- und Geschäftsliegenschaft in Zürich mit einem Soll-Mietertrag von rund 574'000 Franken pro Jahr.

(sda/lur)