Liegenschaftsverkäufe und höhere Bewertungen haben bei BFW Liegenschaften die Kassen klingeln lassen. Das Thurgauer Immobilienunternehmen konnte den Reingewinn 2013 von 6,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 20,3 Millionen Franken steigern.

Der Betriebsgewinn (EBIT) legte ebenfalls deutlich zu, von 13,4 Millionen Franken im Vorjahr auf 22,2 Millionen Franken im vergangenen Geschäftsjahr. Der Betriebsertrag stieg von 19,9 Millionen Franken auf 26,1 Millionen Franken. Das Unternehmen konnte damit die im Januar bekanntgegebenen vorläufigen Zahlen bestätigen.

Bedeutende Liegenschaft verkauft

Zum stark gestiegenen Gewinn beigetragen hat der Verkauf von insgesamt vier Liegenschaften. Auch die ehemals bedeutendste Liegenschaft im Portfolio des Unternehmens wurde veräussert. Dabei handelte es sich um eine Immobilie in Rorschacherberg.

Allein der Verkauf dieser Liegenschaft habe zu einem Brutto-Verkaufserlös von 41,5 Millionen Franken und einem einmaligen Gewinn von 5,1 Millionen Franken geführt, teilte das Unternehmen mit.

Wert des Portfolios gesunken

Zum stark gestiegenen Gewinn trug auch die höhere Bewertung von Immobilien bei. Aus ihr resultierte ein positiver Effekt von 2,1 Millionen Franken. Trotz der höheren Bewertung sank der Wert des Liegenschaftsportfolios des Unternehmens im vergangenen Jahr von 335,9 Millionen Franken auf 303,7 Millionen Franken.

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Dies sei insbesondere auf die Verkäufe der vier Liegenschaften in Eschlikon, Heerbrugg, Romanshorn und Rorschacherberg zurückzuführen, schreibt BFW Liegenschaften. Neu gekauft hat das Unternehmen eine Geschäftsliegenschaft in Weinfelden, zudem wurden 12,6 Millionen Franken in Neubauliegenschaften investiert.

(sda/dbe)