Mikron hat im Geschäftsjahr 2011 den Bestellungseingang um 2 Prozent auf 225 Millionen Franken gesteigert. Der Umsatz legte gar um 16 Prozent auf 210,9 Millionen Franken zu und hat damit das angestrebte deutliche Wachstum erreicht, teilte Bieler Maschinenbauer mit. Der Auftragsbestand per Ende Jahr lag bei «guten» 95,9 Millionen Franken, vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt waren es 84,2 Millionen Franken gewesen. Beim EBIT werde Mikron eine Marge (zum Umsatz) von über 4 Prozent ausweisen.

Trotz der Unsicherheiten und Turbulenzen an den Finanzmärkten habe sich die Nachfrage in den meisten Absatzmärkten letzes Jahr «auf gutem Niveau» gehalten, heisst es. Dank Umsatzwachstum, Verbesserungen im Produkte-Mix, Produktivitätssteigerung und Fortschritten im Risk Management sei der EBIT auf über 9 Millionen Franken (VJ: 1,5 Mio) und das Betriebsergebnis auf über 7 (0,5) Millionen Franken verbessert worden.

Der starke Franken drückt

Das Geschäftssegment Machining konnte laut Mitteilung vom insgesamt guten wirtschaftlichen Umfeld profitieren. Mit einem Bestellungseingang von 148,3 Millionen Franken (+22%) habe man hier die Erwartungen deutlich übertroffen. Insbesondere im Hauptmarkt Europa und in der Schweiz sei es gelungen, den Bestellungseingang zu erhöhen. Der Umsatz von 123,3 Millionen Franken (+19%) sei breit abgestützt. Die steigenden Auftragseingänge hätten das ganze Jahr hindurch eine sehr gute Auslastung zur Folge gehabt.

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Das Geschäftssegment Automation habe besonders stark unter den Währungsentwicklungen gelitten. Beim Bestellungseingang sei entsprechend mit 77,1 Millionen Franken (-23%) der Vorjahreswert klar verfehlt worden. Der Umsatz konnte mit 88,1 Millionen Franken (+10%) aber deutlich gesteigert werden. Mit der neuen Produktplattform EcoLine habe man sowohl in Asien als auch in Europa zusätzliche Marktanteile gewonnen, so Mikron.

(muv/ste/sda)