Der Büromaterial-Hersteller Biella-Neher und die österreichische Ring International Holding haben eine strategische Zusammenarbeit für den Bereich Softplastikprodukte vereinbart. Dabei verkauft die Tochter Biella Austria die Softplastik-Produktionsanlagen in Ungarn an die tschechische Ring-Tochter ProOffice.

Mit der am heutigen 5. August geschlossenen Vereinbarung würden beide Gesellschaften den veränderten Rahmenbedingungen im europäischen Markt für Softplastikerzeugnisse Rechnung tragen, teilte Biella-Neher mit.

Biella wird sofort die Eigenfertigung von Softplastikerzeugnissen, die bisher im ungarischen Kimle erfolgte, einstellen. Bereits in der Vorwoche hatte das Unternehmen über einen umfangreichen Personalabbau in Kimle berichtet. 140 Mitarbeiter verlieren dabei ihre Stelle.

Sämtliche Softplastikprodukte werden künftig im Rahmen von langfristigen Liefervereinbarungen von aussen bezogen. Damit sei sichergestellt, dass Biella ihren Kunden auch künftig das Softplastik-Sortiment anbieten kann, heisst es in der Mitteilung weiter.

(tke/chb/sda)