Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) will wegen des Bienensterbens den Einsatz von Pestiziden beschränken. So sollen die Pflanzenschutzmittel unter anderem während der Blütezeit nicht eingesetzt werden dürfen, erklärten EPA-Vertreter am Donnerstag.

Betroffen sind auch Neonicotinoid-Insektizide, die von Imkern, Umweltschutzgruppen und einigen Wissenschaftlern für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Die Mittel werden überwiegend von Bayer und dem Schweizer Syngenta-Konzern hergestellt.

Hersteller weisen Vorwürfe zurück

Die Pflanzenschutzmittel-Hersteller weisen einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und ihren Pestiziden zurück und machen andere Faktoren wie Milbenbefall verantwortlich.

In den zwölf Monaten bis April ist die Zahl der Bienenstöcke in den USA nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Die EU hatte bereits 2013 den Gebrauch von Neonicotinoiden stark eingeschränkt.

(reuters/gku/ise)
 

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