Der weltgrösste Bierbrauer AB Inbev hat im dritten Quartal von einer hohen Nachfrage nach den teuren Marken des Konzerns profitiert. Zudem lief das Geschäft in Europa, Mexiko und den USA deutlich besser als zuletzt - und auch auf dem kriselnden Markt in Brasilien hellte sich die Lage etwas auf. Probleme bereitete dagegen die sinkende Nachfrage in China und der starke Dollar, der beim berichteten Umsatz alle Absatzzuwächse aufzehrte.

Der Erlös sank daher um rund 7 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar, wie der Konzern, der kurz vor der Übernahme des Rivalen SABMiller für 68 Milliarden Pfund steht, am in Leuven mitteilte. Bereinigt um die Folgen des starken Dollar sowie die Effekte aus Zu- und Verkäufen habe das Wachstum bei 7,9 Prozent gelegen. Damit übertraf AB Inbev die Erwartungen der Experten.

Starker Dollar drückt

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel um 7 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar - bereinigt um die Folgen des starken Dollar wäre der Gewinn um knapp zehn Prozent gestiegen. Auch hier schnitt der Bierbrauer, dessen weltweit wichtigsten Marken Budweiser, Corona und Stella Artois sind, besser als erwartet ab.

(awp/dbe)